An den Fleischbänken

 

Foto: Herbert LiedelIm Mittelalter verkauften hier die Metzger nach Fleischsorten getrennt ihre Waren. 1419 wurde eine hallenartige Überdachung errichtet (altes Fleischhaus), die 1570/71 durch einen Neubau aus Sandstein ersetzt wurde.

Die Nutzung der Fleischbänke wurde alljährlich zu Mittfasten unter den Metzgern ausgelost (Metzgerbankziehen).

Das Ochsenportal diente als Eingangstor zum Fleischhaus. Die lateinische Inschrift lautet: "Alles hat seinen Ursprung und Anfang, doch siehe, der Ochse, den Du hier erblickest, ist nie ein Kalb gewesen".

Das Gebäude wurde 1945 zerstört und später als städtisches Ämtergebäude auf den Grundmauern des Altbaus wiederaufgebaut.