Exkurs

 

Foto: Herbert LiedelHallersches Haus (Spielzeugmuseum)

1517 als patrizisches Anwesen des Wilhelm Haller d. Ä. erstmals erwähnt. 1611 ließ der Juwelier Paul Kandler die Fassade (vermutlich durch Meister Jakob Wolff d. Ä.) erstmals umbauen. Um 1720 kam das Chörlein hinzu.

Eine bauliche Besonderheit: Die "Dockengalerie", eine für die Stadt typische hölzerne Galerie, die, um einen Innenhof herum gebaut, der Erschließung der umliegenden Häuser diente. "Docken" waren gedrehte, balusterförmige Holzstäbe, die in Galerien verwendet wurden, ebenso aber auch bei der Herstellung arm- und beinloser Holzpuppen. Diese Figuren nannte man ebenfalls "Docken".

1971 wurde das Haus umgebaut und beherbergt seither das Nürnberger Spielzeugmuseum.