Sebalduskirche

 

Foto: Herbert LiedelErbaut ab ca. 1230 als doppelchörige spätromanische Pfeilerbasilika mit Langhaus, Querhaus und Zweiturmfassade im Westen. Von diesem spätromanischen Bau stammt der erhöhte Westchor und das Mittelschiff. Ab 1309 wurden die Seitenschiffe im gotischen Stil verbreitert. 136179 Errichtung des dreischiffigen Hallenchores, der an die spätromanische Querhauswestwand anschließt.

Außen: Schreyer-Landauersches Grabmal von Adam Kraft (1492); innen: Madonna im Strahlenkranz von 1425/30, Tuchersches Epitaph von 1513 (Hans von Kulmbach); St. Andreas (150507) und Kreuzigungsgruppe (1520) von Veit Stoß; Glasgemälde des Ostchores um 1380.

Sebaldusgrab der Peter-Vischer-Werkstatt, 150819. Der Baldachinschrein bewahrt die Gebeine des vor 1070 bei Nürnberg verstorbenen Einsiedlers, Kirchenpatrons und Stadtheiligen.