Schürstabhaus

 

Foto: Herbert LiedelDas mächtige Gebäude weist bis zum Dachfirst sieben (und im östlichen Teil sogar acht) Geschosse auf. Es gehörte von 1328 bis 1470 der vermögenden Patrizierfamilie Schürstab, die um 1380 das schönste Glasfenster im neuerbauten Chor der Sebalduskirche stiftete. Das Haus, das deutlich sichtbar aus zwei Anwesen zusammengefügt ist, erhielt erst 1482 seine heutige Form. Besitzer war damals ein Kaufmann, danach der landesverräterische Ratsherr Anton Tetzel und im 17. Jahrhundert die Juristenfamilie Fetzer. Später vernachlässigt; 1943 brannte das Dach ab das Haus überlebte als ein Baudenkmal von höchstem Rang (Renovierung 199597, 1998 Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung).