Krämersgassen

 

Foto: Herbert LiedelDie Straßenecke an den beiden Krämersgassen gehört zu den besterhaltenen Partien der heutigen Altstadt. Schmale Handwerkerhäuser, an deren Fassaden sich Fachwerk und Sandstein mischen, stehen neben stattlichen Steinbauten eine Abgrenzung nach Sozialschichten ist nicht erkennbar. Im Haus Obere Krämersgasse 12 aus dem Jahr 1395 wohnte von 1453 bis 1484 der Stifter und Gelehrte Georg Keyper. Das gegenüberliegende Eckhaus zeigt in den Obergeschossen besonders altertümliches Fachwerk von 1452. Nie fehlt der Dacherker (auf dem Keyperhaus sogar mit bekrönender Spitzgaube).

Hinter den beiden Häusern Nr. 16 sind kleine Innenhöfe verborgen, die bei geöffneter Haustür besucht werden können.

Achtung: Von hier bis zur nächsten Kreuzung auf demselben Weg zurückgehen.