Marthakirche

 

Foto: Herbert Liedel1356/1363 gestiftet, 1385 geweiht (Pilgrimspital mit Kirche "St. Marthae hospitae Domini zu Ehren", Stiftung des Patriziers Conrad Waldstromer und seiner Frau Agnes Pfinzing). Hier wurden Messen für durchreisende Pilger gelesen. Ab 1526 für etwa 50 Jahre geschlossen (Reformation). 1578 bis 1620 Theatersaal, Übungs- und Aufführungsstätte der Nürnberger "Meistersinger". Ab 1627 wieder Gottesdienste.

Seit 1800 Kirche der Ev.-reformierten Gemeinde, die sie zunächst nicht verändern durfte. 1829 Umbau durch die Reformierten: Altäre und Bilder wurden entfernt (Hochaltar heute in St. Lorenz).

Hochgotische Glasgemäldefenster (13951410, einmaliges Meisterwerk mittelalterlicher Glasmalerei), barocke Tafeln mit Namen der Kirchenpfleger.

1945 durch Fliegerbomben beschädigt, 1946 restauriert.