Schöner Brunnen

 

Foto: Herbert LiedelUm 138596 vom Parlier und Steinmetz Heinrich Beheim erbaut. Die 19 m hohe Steinpyramide wächst wie eine gotische Kirchturmspitze aus einem achtseitigen Becken und verjüngt sich über drei Stufen bis zur Kreuzblume. In vier Reihen stehen vierzig Steinfiguren (bedeutende Werke des 14. Jh.), die das Weltbild des Heiligen Römische Reiches repräsentieren. Unten: Philosophie und sieben freie Künste, darüber die vier Evangelisten und die vier Kirchenväter. Mitte: die sieben Kurfürsten und die neun Helden. Oben: Moses und sieben Propheten.

Das Gitter mit dem bekannten, mehrmals erneuerten drehbaren Messingring an der Südwestseite wurde von Paulus Kühn aus Augsburg 1587 geschmiedet.

Vom weichen Sandstein des Originals sind nur Teile (im Germanischen Nationalmuseum) erhalten. Die Kopie aus Muschelkalk stammt aus den Jahren 18971902.